Die Logistik haben wir diesmal outgesourced, da wir alle nicht genügend Zeit hatten. Diesen Job hat dankenswerter Weise Christel Steinhauser von Almeria Bike-Tours übernommen. Über sie haben wir alle Transfers sowie die Hotelbuchungen vornehmen lassen. Auch mit den GPS-Tracks hat sie uns unterstützen können.
Birgit Wenzl und ihre Website wenzl.tv:
Schon auf unserem 2009er Westalpen-Cross sind wir auf zwei oder drei Etappen von Birgit Wenzls Westalpentour gefahren.
Und nach der Entscheidung, 2011 die Trans Sierra Nevada anzugehen, waren uns die 2008er Tourenbeschreibungen und GPS-Tracks "der Wenzl", wie sie von uns liebevoll genannt wird, eine große Hilfe.
Standardspruch auf der Tour: "Unterschätz mir die Wenzl nicht!"
Hier werden unsere Bikes gewartet:
• Micha und Carsten lassen bei Michael Schmidt in seinem kleinen und feinen Bike-Shop PEAKS schrauben.
• Der feine Herr Lutz macht es nicht unter dem Vater aller Transalps und lässt sein Carbon-Bike beim Andi Heckmair, dem Heckmair (!), warten.
Hier wurde das ganze Unterfangen ausgebrütet: Pizzeria La Capri in St. Andreasberg/Harz. Wie auch schon bei vorherigen Touren wurde der Prolog ein Dreiviertel Jahr vorher im Harz durchgeführt. Traditionell dient das La Capri zum Auffüllen der Kohlehydratspeicher. Diesmal jedoch wurden dort auch die Impulsreferate für die Tourvorschläge gehalten, aus denen die Entscheidung für die Trans Sierra Nevada 2011 getroffen wurde.
Inspiration für die langen und dunklen Stunden der Vorbereitung gab (einigen von uns) Penelope Cruz.
Vielen Dank schließlich an unsere Ehefrauen und Kinder, die das Familienleben aufrecht erhalten haben, wenn wir mal wieder zum Trainieren fort waren.
Sonntag, 11. September 2011
Am Flughafen Málaga
Rechtzeitig am AirPort in Málaga. Weil wir schon online eingecheckt haben, können wir mit unserem bulky luggage gleich zum Drop Off Counter - statt in der gefühlt 300 m langen Schlange anstehen zu müssen.

Gerade werden die Bikes zum Verladen gefahren: die großen Boxen mit dem Rose-Schriftzug!

Und so heißt es denn:
Adios España, adios Trans Sierra Nevada 2011 !!


Gerade werden die Bikes zum Verladen gefahren: die großen Boxen mit dem Rose-Schriftzug!

Und so heißt es denn:
Rückfahrt nach Málaga
Um 11:00 Uhr holt uns Christel am Hotel ab, um uns und die Bikes nach Málaga zurück zu transportieren.
Wir fahren über die Autovía A-92 und das Hinterland. Für Carsten hat dies den Vorteil, dass er so, zumindest im Auto, noch durch die Desierto de Tabernas kommt (Micha und Lutz sind ca. 9 km entlang der A-92 auf einer parallelen Landstraße gefahren und rufen jetzt immer wieder: "da haben wir was getrunken", "da sind wir abgebogen"). Und sogar eine Western-Kulissenstadt inkl. Indianerdorf gibt es noch zu sehen.
Auch sonst sehen wie interessante Dinge: bei Alcudia de Guadix kommen wir an einer Planta Termosolar, einer Solarenergieanlage vorbei. Und wenige Kilometer weiter sieht man in Guadix Häuser, die in den Berg hinein gegraben bzw. gebaut sind.
Außerdem eine prima Sicht von der Nordseite auf die Dreitausender der Sierra Nevada inkl. Veleta und Mulhacén und ihre Schneefelder.
Wir fahren über die Autovía A-92 und das Hinterland. Für Carsten hat dies den Vorteil, dass er so, zumindest im Auto, noch durch die Desierto de Tabernas kommt (Micha und Lutz sind ca. 9 km entlang der A-92 auf einer parallelen Landstraße gefahren und rufen jetzt immer wieder: "da haben wir was getrunken", "da sind wir abgebogen"). Und sogar eine Western-Kulissenstadt inkl. Indianerdorf gibt es noch zu sehen.
Auch sonst sehen wie interessante Dinge: bei Alcudia de Guadix kommen wir an einer Planta Termosolar, einer Solarenergieanlage vorbei. Und wenige Kilometer weiter sieht man in Guadix Häuser, die in den Berg hinein gegraben bzw. gebaut sind.
Außerdem eine prima Sicht von der Nordseite auf die Dreitausender der Sierra Nevada inkl. Veleta und Mulhacén und ihre Schneefelder.
Samstag, 10. September 2011
Dank an die Besucher unserer Blogs
Neben der Freude über die tollen Erlebnisse auf der Tour, hat uns gefreut, dass ihr so treu am Fortgang unserer Mountainbiketour durch die Sierra Nevada teilgenommen habt.
Während wir in der Strandbar bei ein paar Abschlussbierchen die Tour revue passieren lassen, ist die Zahl der Besuche auf 1.800 hochgeschnellt. Das sind annähernd doppelt so viele Besuche, wie noch 2009 bei unserer Tour über die Westalpen.
Also nochmals: vielen Dank!

Während wir in der Strandbar bei ein paar Abschlussbierchen die Tour revue passieren lassen, ist die Zahl der Besuche auf 1.800 hochgeschnellt. Das sind annähernd doppelt so viele Besuche, wie noch 2009 bei unserer Tour über die Westalpen.
Also nochmals: vielen Dank!

Zusammenfassung Tag 8
10. Sep. 2011 - Cabo de Gata
Es ist komisch: Sobald man am Zielort angekommen ist, ist die Luft ein Stück weit raus. Folgerichtig war die heutige Fahrt entlang der Küste durch den Cabo de Gata Parque Natural auch als Epilog und Genussetappe angesetzt.
Carsten wiederum war froh, noch mal eine Etappe mitfahren zu können. An den Anstiegen rasselten die Bronchien zwar mal leise, aber insgesamt hat das heute perfekt gepasst.
Auf keiner anderen Etappe haben wir so viele andere Mountainbiker getroffen, wie heute. Dazu wandernde Jugendgruppen ("mit Fanta und mit Butterkeks, wir sind junge Christen unterwegs"), die auch alle an den Strand wollten.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 28,2 km
Aufstieg gesamt: 654 Hm
Max. Höhe: 208 m (Flachetappe ;-)
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 9,4 km/h
> GPS-Track

Und am Abend heisst es "Packen". Morgen um 11:00h kommt Christel und holt uns ab, um uns zum Flughafen nach Malaga zu bringen.

Es ist komisch: Sobald man am Zielort angekommen ist, ist die Luft ein Stück weit raus. Folgerichtig war die heutige Fahrt entlang der Küste durch den Cabo de Gata Parque Natural auch als Epilog und Genussetappe angesetzt.
Carsten wiederum war froh, noch mal eine Etappe mitfahren zu können. An den Anstiegen rasselten die Bronchien zwar mal leise, aber insgesamt hat das heute perfekt gepasst.
Auf keiner anderen Etappe haben wir so viele andere Mountainbiker getroffen, wie heute. Dazu wandernde Jugendgruppen ("mit Fanta und mit Butterkeks, wir sind junge Christen unterwegs"), die auch alle an den Strand wollten.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 28,2 km
Aufstieg gesamt: 654 Hm
Max. Höhe: 208 m (Flachetappe ;-)
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 9,4 km/h
> GPS-Track

Und am Abend heisst es "Packen". Morgen um 11:00h kommt Christel und holt uns ab, um uns zum Flughafen nach Malaga zu bringen.

Am Cabo de Gata
Auftakt Tag 8
Heute ist der letzte Tag auf den Mountainbikes. Das Programm ist ganz entspannt und stellt den Epilog zu unserer Trans Sierra Nevada Tour 2011 dar. Wir wollen durch den Nationalpark Cabo de Gata fahren. Der Weg führt entlang der Küste mit wunderschönen Einblicken in die verschiedenen Buchten. An den Stränden werden wir bestimmt auch die Bikerhosen gegen Badehosen tauschen.
Schöner Nebeneffekt dieses Tagesausflugs: unsere sonst mit gut 6 kg schweren Deuter Transalpine Rucksäcke sind heute nur mit Badeklamotten und Proviant bepackt und wiegen scheinbar nichts. :-)
Schöner Nebeneffekt dieses Tagesausflugs: unsere sonst mit gut 6 kg schweren Deuter Transalpine Rucksäcke sind heute nur mit Badeklamotten und Proviant bepackt und wiegen scheinbar nichts. :-)
Freitag, 9. September 2011
Zusammenfassung Tag 7
9. Sep. 2011 - Von Tabernas nach San José
Da die morgige Fahrt rund um das Cabo de Gata eher Epilog-Charakter haben wird, kann der heutige Tag durchaus als Schlussetappe unserer 2011er Mountainbike-Tour quer durch die andalusische Sierra Nevada gelten.
Zu 2/3 der Strecke ging's heute über Asphalt, bei den hohen Temperaturen wollten Mann und Bike nur noch eins: schnell ans Mittelmeer.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 61,4 km
Aufstieg gesamt: 966 Hm
Max. Höhe: 1.087 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 15,1 km/h
Zeit im Sattel: 4:03 h
Stationen: Tabernas, Turrillas, Huebro, Níjar, San José.
> GPS-Track

Da die morgige Fahrt rund um das Cabo de Gata eher Epilog-Charakter haben wird, kann der heutige Tag durchaus als Schlussetappe unserer 2011er Mountainbike-Tour quer durch die andalusische Sierra Nevada gelten.
Zu 2/3 der Strecke ging's heute über Asphalt, bei den hohen Temperaturen wollten Mann und Bike nur noch eins: schnell ans Mittelmeer.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 61,4 km
Aufstieg gesamt: 966 Hm
Max. Höhe: 1.087 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 15,1 km/h
Zeit im Sattel: 4:03 h
Stationen: Tabernas, Turrillas, Huebro, Níjar, San José.
> GPS-Track

Reunion in San José
Um 16:00 schliesslich erreichen wir das Mittelmeer und wecken Carsten aus seinem Mittagsschlaf, weil wir schneller als erwartet angekommen sind.
Unsere Unterkunft: Das Hotel Don Ignacio.

Stolze Mountainbiker am Strand von San José, Almeria:

Unsere Unterkunft: Das Hotel Don Ignacio.

Stolze Mountainbiker am Strand von San José, Almeria:

Nicht nur in der Wüste ist es heiss
Mittag in Nijar
35 km und 250 hm trennen uns noch vom Mittelmeer. Wir stärken uns ein letztes Mal vor dem Endspurt der heutigen Etappe. Morgen steht dann, hoffentlich zu dritt, die Etappe rund um das Cabo de Gata an.






Position:Calle de la Iglesia,Níjar,Spanien
Wir können die Möwen schon hören
Erste Cola-Pause
Auftakt Tag 7
Von Tabernas nach San Jose ans Mittelmeer.
Als Untertitel könnte man sagen Reunion mit Carsten.
Vor uns steht die Überquerung des Kamms der Sierra de Gadór mit einem letzten steilen Anstieg von 650 hm. Dazu müssen wir ca. 63 km zurück legen. Wir erwarten wieder knackige Temperaturen, daher versuchen wir etwas früher in die Gänge zu kommen.
Beim Blick aus unserem Hotelzimmer sehen wir das alte Castello Árabe.

Als Untertitel könnte man sagen Reunion mit Carsten.
Vor uns steht die Überquerung des Kamms der Sierra de Gadór mit einem letzten steilen Anstieg von 650 hm. Dazu müssen wir ca. 63 km zurück legen. Wir erwarten wieder knackige Temperaturen, daher versuchen wir etwas früher in die Gänge zu kommen.
Beim Blick aus unserem Hotelzimmer sehen wir das alte Castello Árabe.

Position:Calle Juan Márquez,Tabernas,Spanien
Donnerstag, 8. September 2011
Carstens Tag 6
Lutz fragte vorhin per WhatsApp, warum es denn heute keine Blogeinträge von mir gäbe. Hier also die Kurzzusammenfassung vom Rekonvaleszenten.
Mein Programm heute: schlafen, ausruhen, essen - mehrfach und in wechselnder Reihenfolge.
Dazu zweimal durch San José gelustwandelt. Der Ort ist sehr übersichtlich und auf angenehme Weise noch nicht touristisch überlaufen.
Kurz noch die Füße ins Mittelmeer getaucht.
Abendessen im Restaurant Aniceto im Hotel Santuario - ein sehr guter Tipp der Empfangsdame meines Hotels.
Meine Stimme ist immer noch komplett weg. Die Konversation mit Christel gestern beim Transfer über den Lärm des Motors ihres Ford-Transporters hinweg, haben meiner Stimme wohl den Rest gegeben. So habe ich heute das zwangsauferlegte (Fast-) Schweigegelübde genossen.
Mein Programm heute: schlafen, ausruhen, essen - mehrfach und in wechselnder Reihenfolge.
Dazu zweimal durch San José gelustwandelt. Der Ort ist sehr übersichtlich und auf angenehme Weise noch nicht touristisch überlaufen.
Kurz noch die Füße ins Mittelmeer getaucht.
Abendessen im Restaurant Aniceto im Hotel Santuario - ein sehr guter Tipp der Empfangsdame meines Hotels.
Meine Stimme ist immer noch komplett weg. Die Konversation mit Christel gestern beim Transfer über den Lärm des Motors ihres Ford-Transporters hinweg, haben meiner Stimme wohl den Rest gegeben. So habe ich heute das zwangsauferlegte (Fast-) Schweigegelübde genossen.
Zusammenfassung Tag 6
8. Sep. 2011 - Von Benecid nach Tabernas
Die Popöchen und Wadeln sprechen eine andere Sprache als der Garmin. Daher wurde aus den geplanten Offroad Tracks eine Asphalt Etappe. Bei 37 Grad noch über 1000 hm zu gefahren zu sein, hat uns dann aber doch halbwegs zufrieden gestimmt.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 71.2 km
Aufstieg gesamt: 1.260 Hm
Max. Höhe: 997 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 14.5 km/h
Gesamt-Fahrzeit (im Sattel): 4:54 h
Stationen: Benecid, Padules, Canjayar, Rágol, Instinción, Illar, Bentarique, Gador, Paulenza, Westernstadt "Fort Bravo", Tabernas.
> GPS-Track

Die Popöchen und Wadeln sprechen eine andere Sprache als der Garmin. Daher wurde aus den geplanten Offroad Tracks eine Asphalt Etappe. Bei 37 Grad noch über 1000 hm zu gefahren zu sein, hat uns dann aber doch halbwegs zufrieden gestimmt.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 71.2 km
Aufstieg gesamt: 1.260 Hm
Max. Höhe: 997 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 14.5 km/h
Gesamt-Fahrzeit (im Sattel): 4:54 h
Stationen: Benecid, Padules, Canjayar, Rágol, Instinción, Illar, Bentarique, Gador, Paulenza, Westernstadt "Fort Bravo", Tabernas.
> GPS-Track

Position:Calle Lavadero,Tabernas,Spanien
Ab in die Wüste
Ach wie schön kann Asphalttreten sein...
Die gestrige Etappe zollt ihren Tribut. Die Popöchen schmerzen und die Beine sind schwer wie Blei. Also haben wir uns beim Frühstück für die Chicken Route entschieden.
Briefing von der "Homebase"
Guten Morgen, ihr Helden.
falls ihr auf der heutigen Route wie geplant die beiden von Christel empfohlene Arabesken machen wollt, hier noch zwei Hinweise von Christel:
1) Noch mal zur Erinnerung: Auf dem ersten Bogen geht der Weg irgendwann mal parallel zu einem (vermutlich ausgetrockneten) Flussbett. An der kritischen Stelle führt das Flussbett weiter geradeaus, der Fahrweg biegt kurz vor der Absprungkante In den Abgrund links ab.
Also immer schön die Augen auf.
2) Beim zweiten Bogen ist sich Christel nicht mehr ganz sicher, welchen Track sie uns gemailt hatte. Aber wenn ihr an einem alten, verlassenen Bahnhof vorbei kommt ("Fuente Santa"), ist es wohl nicht ganz einfach zu finden, wie es weiter geht. Also, eigentlich ist es schon einfach: nicht viel nachdenken und dem GPS-Track hinterher. Der quert wohl die alten Gleise und dann muss man an/hinter einer Betonschwelle eine 2 m hohe Stufe (auch Beton?) hoch und sieht den Weg dann wieder. Ich zitiere Dr. H.: "Probleme sind dafür da, dass man sie löst."
In diesem Sinne: auf geht's, Buben!
falls ihr auf der heutigen Route wie geplant die beiden von Christel empfohlene Arabesken machen wollt, hier noch zwei Hinweise von Christel:
1) Noch mal zur Erinnerung: Auf dem ersten Bogen geht der Weg irgendwann mal parallel zu einem (vermutlich ausgetrockneten) Flussbett. An der kritischen Stelle führt das Flussbett weiter geradeaus, der Fahrweg biegt kurz vor der Absprungkante In den Abgrund links ab.
Also immer schön die Augen auf.
2) Beim zweiten Bogen ist sich Christel nicht mehr ganz sicher, welchen Track sie uns gemailt hatte. Aber wenn ihr an einem alten, verlassenen Bahnhof vorbei kommt ("Fuente Santa"), ist es wohl nicht ganz einfach zu finden, wie es weiter geht. Also, eigentlich ist es schon einfach: nicht viel nachdenken und dem GPS-Track hinterher. Der quert wohl die alten Gleise und dann muss man an/hinter einer Betonschwelle eine 2 m hohe Stufe (auch Beton?) hoch und sieht den Weg dann wieder. Ich zitiere Dr. H.: "Probleme sind dafür da, dass man sie löst."
In diesem Sinne: auf geht's, Buben!
Auftakt Tag 6
Von Benecid nach Tabernas

Heute geht es raus aus der Sierra in die Wüste. Höhenmeter sind wohl nicht die Herausforderung, sondern eher die Temperatur. Lassen wir uns überraschen...
Jetzt erst einmal frühstücken.


Heute geht es raus aus der Sierra in die Wüste. Höhenmeter sind wohl nicht die Herausforderung, sondern eher die Temperatur. Lassen wir uns überraschen...
Jetzt erst einmal frühstücken.

Position:Calle Iglesia,Fondón,Spanien
Mittwoch, 7. September 2011
Zusammenfassung Tag 5
7. Sep. 2011 - Von Yegen nach Benecid
Da waren's nur noch zwei. Zum Frühstück erklärte uns Carsten, dass er wegen seiner sich verschlimmernden Erkältung aussteigen müsse. Die beste Lösungsalternative dieses Problems (Probleme sind zum Lösen da!) war die Errichtung der Homebase in San Jose, wo sich Carsten drei Tage auskurieren soll, um an der letzten Etappe wieder teilnehmen zu können. Schau'n mer mal, ob's klappt (keep your fingers crossed!).
Derweil starten Micha und Lutz nichtsahnend zur Mutter aller Etappen. Dass es am Ende über 90 km und mehr als 2000 hm werden, ließ sich bis dahin noch nicht erahnen. Wunderschön garniert wurde die Etappe durch eine Reifenpanne, eine Carry-Your-Bike Einlage wegen weggespülter Strasse sowie ungeplanter Höhenmeter, als wir uns verfuhren. Versöhnt wurden wir, nachdem wir 10,5 Stunden unterwegs waren, durch zwei grosse Clara, das ist die andalusische Variante des Radlers.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 92 km
Aufstieg gesamt: 2.260 Hm
Max. Höhe: 2.328 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 12,6 km/h
Gesamt-Fahrzeit (im Sattel): 7:16 h
Stationen: Yegen, Las Praderas, Piedras del Sabinar, Puerto de la Ragua, Monterrey, Laujar de Andarax, Fuente Victoria, Fondón, Benecid
> GPS-Track

Da waren's nur noch zwei. Zum Frühstück erklärte uns Carsten, dass er wegen seiner sich verschlimmernden Erkältung aussteigen müsse. Die beste Lösungsalternative dieses Problems (Probleme sind zum Lösen da!) war die Errichtung der Homebase in San Jose, wo sich Carsten drei Tage auskurieren soll, um an der letzten Etappe wieder teilnehmen zu können. Schau'n mer mal, ob's klappt (keep your fingers crossed!).
Derweil starten Micha und Lutz nichtsahnend zur Mutter aller Etappen. Dass es am Ende über 90 km und mehr als 2000 hm werden, ließ sich bis dahin noch nicht erahnen. Wunderschön garniert wurde die Etappe durch eine Reifenpanne, eine Carry-Your-Bike Einlage wegen weggespülter Strasse sowie ungeplanter Höhenmeter, als wir uns verfuhren. Versöhnt wurden wir, nachdem wir 10,5 Stunden unterwegs waren, durch zwei grosse Clara, das ist die andalusische Variante des Radlers.
Die Fakten:
Gefahrene Strecke: 92 km
Aufstieg gesamt: 2.260 Hm
Max. Höhe: 2.328 m
Durchschnittsgeschwindigkeit Fahrt: 12,6 km/h
Gesamt-Fahrzeit (im Sattel): 7:16 h
Stationen: Yegen, Las Praderas, Piedras del Sabinar, Puerto de la Ragua, Monterrey, Laujar de Andarax, Fuente Victoria, Fondón, Benecid
> GPS-Track

Position:Calle Iglesia,Fondón,Spanien
Via rota #2
Damit hatten wir nun gar nicht mehr gerechnet. Nachdem wir uns verfahren hatten und unnötige 80 hm in die Beine gepumpt hatten, durften wir jetzt auch noch eine zweite Begegnung mit einer weggespülten Stasse machen. Es war jetzt bereits 19:30h und wir machten uns Sorge wegen des Tageslichts. Zum Glück konnte man mit den Bikes in das Flussbett absteigen und sie entlang des Ufers tragen, bis wir die Strasse nach 200m wieder erreicht hatten.


Das musste ja mal passieren
Ankunft am Ragua Pass
Mittagspause am Wasser
Staubiger Aufstieg
Nachdem wir Carsten in Yegen verabschiedet hatten, hiess es erst einmal steigen. 900 hm ging es über eine mehlweisse Piste ebensolcher Beschaffenheit nach oben.

Vom Kamm des Höhenzuges können wir noch einmal die 3000er der Sierra Nevada sehen.

Auf der ganzen Etappe liegt kein Ort. Daher waren wir mit Bocadillos und weiteren Wasserflaschen gerüstet. Die Brunnen unterwegs waren immer gut ausgeschildert und entgegen unserer Erwartung reichlich vorhanden.


Vom Kamm des Höhenzuges können wir noch einmal die 3000er der Sierra Nevada sehen.

Auf der ganzen Etappe liegt kein Ort. Daher waren wir mit Bocadillos und weiteren Wasserflaschen gerüstet. Die Brunnen unterwegs waren immer gut ausgeschildert und entgegen unserer Erwartung reichlich vorhanden.

Carstens Tag 5
Mein Tag ist schnell erzählt:
Nach der frustrierenden Entscheidung aus der Tour auszusteigen und der Verabschiedung von Lutz und Micha, habe ich am El Rincon de Yegen gesessen und gewartet und was getrunken und gewartet und was gegessen und gewartet und nochmal gewartet - bis mich endlich um kurz nach 16:00 Uhr Christel von Almeria Bike Tours abgeholt und in gut zwei Stunden nach San Jose östlich von Almeria gefahren hat.
Dort wohne ich im Hotel Don Ignacio, in dem wir zusammen erst am Freitag eintreffen wollten. Das Hotel liegt direkt am Strand - und ich muss sagen, das tröstet schon ein klein wenig über das vorzeitige Ende der Tour hinweg.

P.S. Für alle, die schon sehnsüchtig auf den Tagesbericht von Micha und Lutz warten, nur so viel: Sie scheinen überlebt zu haben. O-Ton Lutz in einer Kurzmitteilung um 20:20 Uhr (!!!): "Angekommen! Das war die Mutter aller Etappen!"
Nach der frustrierenden Entscheidung aus der Tour auszusteigen und der Verabschiedung von Lutz und Micha, habe ich am El Rincon de Yegen gesessen und gewartet und was getrunken und gewartet und was gegessen und gewartet und nochmal gewartet - bis mich endlich um kurz nach 16:00 Uhr Christel von Almeria Bike Tours abgeholt und in gut zwei Stunden nach San Jose östlich von Almeria gefahren hat.
Dort wohne ich im Hotel Don Ignacio, in dem wir zusammen erst am Freitag eintreffen wollten. Das Hotel liegt direkt am Strand - und ich muss sagen, das tröstet schon ein klein wenig über das vorzeitige Ende der Tour hinweg.

P.S. Für alle, die schon sehnsüchtig auf den Tagesbericht von Micha und Lutz warten, nur so viel: Sie scheinen überlebt zu haben. O-Ton Lutz in einer Kurzmitteilung um 20:20 Uhr (!!!): "Angekommen! Das war die Mutter aller Etappen!"
Auftakt Tag 5
7. Sep. 2011 - Von Yegen nach Benecid
Blick aus unserem Zimmerfenster heute morgen um kurz vor 8:00 Uhr.

Was sich gestern Abend bereits andeutete, hat sich über Nacht bestätigt: Carsten ist jetzt so stark erkältet, dass er die Tour abbrechen muss.

Er wird sich heute irgendwie zu unserem Zielort der Tour, nach San José, durchschlagen und dort bis Freitag auf Lutz und Michael warten.
Lutz und Micha starten gegen kurz vor 10:00 auf die heutige Etappe über den Pass Puerta de la Ragua nach Benecid. Vor ihnen liegen 88 km und 1.900 Hm - und hoffentlich Wege ohne Unterbrechungen. Carsten wünscht gute Fahrt.

Blick aus unserem Zimmerfenster heute morgen um kurz vor 8:00 Uhr.

Was sich gestern Abend bereits andeutete, hat sich über Nacht bestätigt: Carsten ist jetzt so stark erkältet, dass er die Tour abbrechen muss.

Er wird sich heute irgendwie zu unserem Zielort der Tour, nach San José, durchschlagen und dort bis Freitag auf Lutz und Michael warten.
Lutz und Micha starten gegen kurz vor 10:00 auf die heutige Etappe über den Pass Puerta de la Ragua nach Benecid. Vor ihnen liegen 88 km und 1.900 Hm - und hoffentlich Wege ohne Unterbrechungen. Carsten wünscht gute Fahrt.

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