Und tatsächlich, nach ein paar weiteren Kehren war der Weg an einem kleinen Bach weggerissen worden. Man brauchte aber nur um ein paar Büsche herum, über ein paar Steine und schon hatten wir das Hindernis überwunden. Naja, der Spanier, sagte noch einer, dramatisiert halt gerne mal.

Hinter der nächsten Kurve dann der Maulstopfer. Hier war die komplette Brücke über einer tiefen Schlucht von einem Erdrutsch weggerissen. Mit den Mountainbikes kein Vorbeikommen.

Auf Michas neuem Garmin ergab sich dann aber doch noch eine Alternative (zu geil: Routing von Wanderwegen, was es nicht alles gibt): ein paar Hundert Meter zurück und dann auf dem markierten Wanderweg GR 7 die Schlucht weiter unten durchqueren. Da alle anderen Optionen bedeutet hätten, fast komplett zum Startpunkt zurückzukehren, stürzten wir uns in das Abenteuer.

In Biker-Latein würde sich das so lesen: Anspruchsvoller Singletrail bis zur Schlucht, die Auffahrt auf der anderen Seite eröffnet immer wieder tolle Ausblicke, ist allerdings nur von versierten Bikern durchgängig zu fahren.
Im Klartext: Runter ist nur Carsten gefahren und auch nicht komplett, auf der anderen Seite war es teilweise eine Kraxelei wie gestern am Mulhacén, allerdings ohne die kräfteraubende Höhenluft, und fahren konnte man nur auf wenigen, sehr kurzen Abschnitten.
Der kleine Umweg hat uns in Summe gut 2 Stunden gekostet.
2 Kommentare:
kann es sein dass ihr etwas wortkarg werdet??? :-t
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