
Der Weg zum Gipfel hat weder etwas mit Kindergeburtstag noch mit Alt-Herren zu tun. Hier ist das MTB auf einem schmalen und sehr steilen Singletrack 400 hm zu tragen oder zu schieben.
An dieser Stelle sei mir (Lutz) ein Hinweis an die (Hobby-) Physiologen der geneigten Leserschaft erlaubt: Das Gefühl nach zurückgelegten 400 hm auf 3482m ist auch nicht viel anders, als nach einem Steigerungslauf am Teufelsberg bei der Ankunft an der Radarstation!
Kommentar Carsten: Das eine hat mit dem anderen nix zu tun...
Hier noch ein schöner Bericht eines anderen Mountainbikers, der sein MTB den Mulhacén hochgeschleppt hat: Sisco's Blog. Im Vergleich zu Francisco Llorens ging es uns am Mulhacén ja noch gold.
Okay, hochkommen ist das eine. Aber runter? Zunächst mal ist der Weg Richtung Capileira nicht gut zu erkennen. Im Grunde geht es von Gipfel schnurstracks geradeaus und im rechten Winkel zu dem Pfad, den man hochgekraxelt ist. Eine Markierung fehlt, aber ein paar Steinhaufen weisen den Weg. Oder man vertraut dem GPS-Track. Nach ca. 300 m zeichnet sich der Weg dann besser und besser ab und ist dann auch irgendwann fahrbar.
Wir hatten außerdem gehört, dass die Abfahrt vom Mulhacén für Mountainbiker verboten sei, wie neuerdings auch alle anderen Wege, die weniger als 2 m breit sind. - Das mag vielleicht so sein, tatsächlich hat sich aber weder am Mulhacén noch irgendwo anders mal ein Ranger o. ä. für uns interessiert.
1 Kommentar:
nur eben 30 grad wärmer :-t
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